Suchmaschinen

Liest man die Nachrichten der “Szene” seit einigen Tagen genau mit, dann weiß man, was sich hinter dem possierlichen Tierchen der Gattung “Hommingberger Gepardenforelle” versteckt.

Dieser technische Flächenversuch brachte nicht nur einige interessante Ergebnisse sondern auch lustige “Auswüchse” zum Vorschein. Doch hinter all dem Spaß verstecken sich Ergebnisse, die mich sehr nachdenklich werden lassen.

Bei der Untersuchung, die dem Verhalten von Suchmaschinen diente, fiel eine Suchmaschine durch ihre Ergebnisse auf: MSN listete, im Gegensatz zu den anderen Maschinen, keinen Link auf die Wikipedia.
Es sieht danach aus, dass MSN, dass zu Microsoft gehört, und mit der Enzyklopädie Encarta zusammen arbeitet, den unliebsamen Konkurrenten Wikipedia extra ausklammert.

Geht man nun auf eigene Faust vor, und gibt bei den Suchmaschinen bestimmte Begriffe ein, so merkt man, das MSN scheinbar einige Richtlinien hat, die exakt auf die Konkurrenz von Microsoft ausgerichtet sind: bei der Suche nach Office listen andere Suchmaschinen neben MS Office sehr schnell Links auf OpenOffice – bei MSN sucht man vergeblich nach einem Link auf OpenOffice.
Auch die Suche nach “Enzyklopädie” oder “Online Enzyklopädie” listet die Startseite der Wikipedia nicht unter den ersten hundert Treffern – wohl aber viele Verweise und direkte Zitate aus ihr. An einem mangelnden Bekanntheitsgrad im Zusammenhang mit der Bezeichnung kann dies also nicht liegen!

Es zeigt sich also recht deutlich, dass MSN alles andere als eine normale Suchmaschine ist. Wenn auch die anderen Suchmaschinen dafür bekannt sind, dass Regierungen relativ leicht bestimmte Ergebnisse ausblenden lassen können, so kommt bei MSN hinzu, dass Microsoft da seine Finger im Spiel hat, Konkurrenten gezielt benachteiligt und dem Nutzer nur das vorsetzt, was sie für richtig halten.

Angesichts der Tatsache, dass Suchmaschinen mittlerweile zu dem Portal ins Internet geworden sind, und angesichts der Tatsache, dass wir in eine Wissens- und Informations-Welt hineingleiten, eine bedenkliche Entwicklung….

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Tux, übernehmen sie

An einem der vergangenen Tage fiel mir ein Zettel an einem schwarzen Brett ins Auge, der nach Hilfe suchte: eine Windows-XP Installation wollte nach der Deinstallation des Software-Updates nicht mehr, und auch von einer parallel-Installation konnte nicht mehr auf die Daten zugegriffen werden.

Gut, man erweitert immer gerne den eigenen Erfahrungsschatz, außerdem wird die Welt ein klein wenig besser, wenn sich alle gegenseitig helfen – und eventuell ist das Problem ja ganz interessant.

Eine SMS und ein Anruf später kam dann der geplagte Unwissende mit seinem Laptop zu mir und erzählte das Problem noch einmal.
Nachdem ich mir versichern ließ, dass die Daten nicht verschlüsselt seien (er wusste es nicht, also ging ich davon aus, dass die Option nicht angeschaltet war), versuchte ich es mit Knoppix – Fehlanzeige, es schaltete den Computer mitten im Bootvorgang aus, einige übliche Kerneleinstellungen brachten mich auch nicht weiter.
Aber gut, wer was auf sich und seine Linux-Kenntnisse hält, hat mehr als eine Linux-Live-CD im Haus. Suse 9.1 schaffte es dann auch, komplett zu booten und brachte mir einen Kernel mit, der ntfs lesen konnte.

Aber das interessanteste (neben der dann folgenden, unspektakulären Datenrettung) war eigentlich der Kommentar des Hoffnung schöpfenden Windows-Nutzers:
“Was ist das denn? Macht ja einen ganz netten Eindruck, die Oberfläche, sieht gut aus”. So oder so ähnlich wurde die Live-CD von Suse honoriert.

Es zeigt sich also, dass zumindest die erste Oberfläche von Linux auch bei absoluten Neulingen positive Überraschungen hervorrufen kann!
Sicher, ein aktuelles Fedora Core sieht nicht gerade umwerfend aus, doch schon ein Ubuntu kann mit angenehmen Farbtönen überzeugen, und bei Suse merkt man, dass man sich dort auf den Otto-Normalnutzer eingeschossen hat.

Damit steht zwar noch nicht die totale Desktop-Revolution ins Haus, jedoch zeigt sich, dass der Kampf auch noch nicht von vornherein verloren ist, wie einige nur zu gerne aufzuzeigen versuchen.
Meiner Meinung nach wird der Kampf erst noch entschieden, und Schwerpunkt bilden damit, so weit es bisher abzusehen ist, einmal natürlich die Integrität in bestehende Multimediakonzepte (Kommunikation mit Videorecorder, Musik-Anlage, tragbarem Musik-Player, etc.), die Flexibilität im Umgang mit Office-Lösungen und -Dokumenten und aber auch das Look&Feel beim Umgang mit dem Rechner selbst, also die Oberfläche für den Rechner und der Umgang mit Dateien.
Und dabei beruhigt es mich, zu sehen, wie unbelastete Menschen Linux angenehm finden 🙂

Der neue Desktop

Tja, die Idee für einen neuen Desktop scheint nicht nur mich zu beschäftigen – anscheinend will Microsoft Ideen für die Zeit nach Longhorn sammeln, und wirbt dafür mit Preisgeldern.

Das wirklich Bedauerliche dabei ist aus meiner Sicht, dass ich mir aktuell zu dem Thema viele Gedanken mache, und ich diese gerne mit anderen diskutieren würde.
Leider aber gibt es zur Zeit kein Forum, auf dem solche Dinge zur Diskussion eingebracht werden könnten.

Ich habe das Gefühl, dass die Open Source Community, so gut sie auch funktioniert, noch keine richtigen Schnittstellen gefunden hat, um Neuerungen und neue Ideen einzubringen und auch zu verwirklichen. Wer neue Ideen hat, muss diese meist selbst implementieren, Wettbewerbe oder Foren zum Diskutieren und Einbringen neuer Ideen gibt es kaum.

So kommt es auch, dass ich das Gefühl habe, dass Open Source Software meist hinter neuen Trends deutlich hinterher hängt – es gibt zwar immer sofort Postings, die beschreiben, wie man die Funktion problemlos mit den vorhandenen Open Source Werkzeugen und Mitteln verwirklichen kann, nur versandet es meist wieder, bzw. kommt nur schleppend voran.
Ein paar Beispiele:

  • Desktop-Suchmaschinen
  • VoIP mit P2P wie bei Skype
  • Datenbank-Dateisysteme
  • demnächst vermutlich Video-over-IP mit P2P

In solchen Momenten wünsche ich mir dann, dass ich entweder die finanziellen Mittel hätte, eine Aktionen in die Richtung zu starten, oder aber dass ich die entsprechenden Programmier-Fähigkeiten hätte, um so so etwas so weit zu verwirklichen, dass es auch andere Menschen anspricht, sich daran zu beteiligen.

Aber gut, auf der anderen Seite bringt es auch nichts, Trübsal zu blasen – es zeigt sich, dass, langsam aber sicher, die Open Source Community an Stärke gewinnt, und durch diese auch mehr Zuversichtlichkeit erhält, und aktiver wird.
So zeigt der Firefox-Feldzug, dass die Community auch die Öffentlichkeit erreichen kann, und auch kleine Projekte wie dem digikam Contest zeigen, dass die Community sich zusehends auch in solchen Dingen vernetzt und gegenseitig anreizt.

Es bleibt zu hoffen, dass Firefox nicht das einzige große Beispiel von Software war, die sich als Open Source großflächig mit Öffentlichkeitsarbeite der Community durchgesetzt hat, und es bleibt zu hoffen, dass Open Source irgendwann so weit ist, dass es auch im normalen Desktop-Bereich Standards setzt und Neuuerungen hervor bringt, statt sie wie momentan noch recht häufig, nur zu übernehmen….

The desktop of tomorrow

Ok, here is a short article about how I would construct a file system of tomorrow, and, more important, how it should interact with the user.
If someone reads this I would be thankful for comments 🙂

The file system of tomorrow

Some days ago I talked with a friend about organising files and the hierarchy of typical file systems.
We agreed that actual solutions are not really intuitive and that a database based organisation would be much easier to use.

I do not know very much about databases and how to implement a database based (as you see I’m not a native English speaker, isn’t there a better word?) file systems, but I had some thoughts about that and maybe there is someone out there who can implement some of these ideas.

The basic idea is not new: there must be abstraction between the physical place of every file on the one hand and the organisation of the user files on the other hand. One possibility is to manage all user files in a database.

Sure, we have Desktop Search Tools (and we are waiting that beagle or Kat gets more stable and usable), but these tools are only for searching. Finding the files is just a solution to a part of the problem. We have to improve the file management overall.

My idea now is that all files are sorted by categories. Every file is assigned to several categories and gets a time stamp. This makes every combination unique, and that’s what you need to identify a file.

For instance, imagine you want to save a file within a word processor like KWord: you open up the save dialogue, and instead seeing something like a hierarchy of the file system you just see an input field with just one line. You now start typing in something similar to a file name, like “letter to Carlos for habitation in Sweden around August”.
Now the words are allocated to different categories which exists or the user is asked to define a new category or to allocate to a category.
An example: After you typed in the first word “letter”, a bubble (similar to the new kicker bubbles in KDE 3.4) pops up to mark that this word belongs to the category “letters” and the bubble turns slightly green to indicate that there are no problems with this word.
The next word is “to”, which is ignored because it is to short. That applies to “for”, “in” and “around” too.
But after that comes “Carlos”: a slightly red bubble appears (maybe below the line) which says that there is no category and that there must be something done: either assigning the word to a existing category, “names” for example, or creating a new category like “friends”.
For “habitation” we will get a slightly green bubble which shows that the category “vacation” has been found and “sweden” gives us a green bubble which says that Sweden is a state.
“August” comes up slightly blue because you have to choose the category: the program can not know if you mean the month “August” or your German friend called “August”, so you have to choose between these possibilities.
At the end of the line there is a separate space with the file type “KWord” and with a slightly black bubble which indicates the file type as the category “KWord files”.
Below the input field you will see files which match similar combinations of categories to give an overview if your “file name” is only unique by the date of Creation or by the combination of categories.

If you know want to open this file some days later, you can choose open from KWord to see such a line again to input your query – and maybe this line can be present right on top of the desktop so that you do not need to open applications first: It could be a merge between the file management and a central search tool.
It doesn’t make any difference where you get your input line, the same thing will happen: you do not remember the exact name of the file, but you know what it was about, so you input something like “sweden letter carlos August visit”.
Now every time you type in a new word a bubble comes up, slightly green when it recognizes a category, slightly blue when you have to choose a category, and slightly red when it comes to visit, indicating that this word can not be found in any category.
While you are typing in the words search results will be shown below the line so that you can choose which file you want to load.
If you do not use the input line from within KWord but use the desktop type in line, than you can choose a file type category, too.

The advances of such a system should be obvious: you do not have to remember what the exact file name is, and you do not have to remember where you had saved your letters – these things doesn’t matter.
The context of the files is more important, and that’s what you normally know much better than the exact file name.
It improves the management of your files, too, when you replace the classical file manager with a category manager.

Some problems come up, when you want to export such a file – what’s about the file name? What’s about the categories? How to import?
One solution could be something like a container format: the container would include all categories and the file itself.
So if you want to save something to removable media you could choose something like an export button below the input line, if you want to open it it would ask you if you want to import the categories or if you want to assign the file to new categories.
And, maybe, every ex/imported file would automatically get a new “exported”/”imported” category.

And the disadvantages? Well, I think that there are just a few for the user himself. Sure, that wouldn’t be easy to code, but I think it can be done. And the improvements are exceeding.

Somehow or other there will be a change of file management, and the questions are when and who, not if. So I hope that a Open Source Operating System will be the first which comes up with such a file management for the user and that the standards around this will be open. It is time that Free Software sets the pattern for the future desktop.

Newsforges Antwort

Naja, wie erwartet kam die Antwort von Newsforge, die erklärte, dass die Idee zwar nett sei, aber man den Artikel nicht bringen könnte, da einmal die Meinung einiger Dateisystementwickler fehlen würde, und auf der anderen Seite aber auch das englisch noch deutlich besser sein müsste :/

Gut, das ist etwas, mit dem ich leben kann, da ich es erwartet habe.
Das einzige, was ich wirklich richtig schade finde, ist, dass ich einige dieser Ideen nun bei den Ankündigungen zum neuen Windows wiedergefunden habe – ich fürchte, dass Windows hier wieder schneller sein könnte.
Bleibt nur zu hoffen, dass Microsoft es nur halbherzig implementiert, damit die Open Source Antwort sowohl umfangreich als auch vollständig sein kann.

Es wäre eben schöner, wenn einige Leute aus der Open Source Szene die Idee mitbekommen und wenigstens etwas diskutieren würden – nicht nur zuletzt deswegen, damit ich mich dann irgendwann vor einen solchen Rechner setzen und vernünftig arbeiten kann.

Aber gut, so bleibt mir nichts anderes, als im nächsten Post den Artikel (auf englisch) zu posten, damit der geneigte imaginäre Leser sich vielleicht ein Bild machen kann. Viel Spaß beim Träumen 😉

Brasilien und Linux

Irgendwas mache ich falsch – ich lebe im falschen Land, glaube ich.

Wie der imaginäre Leser sicherlich noch weiß, habe ich gewisse Ansprüche an eine geeignete Linux-Distribution für mich:
Sie sollte halbwegs aktuell sein, KDE einsetzen, relativ häufig in einer neuen Version rauskommen und sinnvolle Konfigurationswerkzeuge mit sich bringen, die zentralisiert erreicht werden können und in KDE eingebunden sind. Außerdem mag ich rpm mehr als deb und kann dort auch Pakete verwalten und bauen.

So lange es keine für mich passende gibt, setze ich Fedora mit dem Zusatz kde-redhat ein. Der Nachteil liegt aber dort auf der Hand: die Konfiguration erfolgt nicht über eine zentrale Schnittstelle, die schon gar nicht in KDE eingepasst ist…

Hinzu kommt zu dem allem noch, dass seit dem Kauf von SUSE durch Novell die letzte ernstzunehmende Linux Distribution aus Deutschland Knoppix heißt, deren Wurzeln auch nicht gerade in Europa sind.

Nun war mir vor geraumer Zeit mal aufgefallen, dass sich am Horizont eine brasilianische Distribution anschickt, den Markt wenigstens dort aufzuräumen – mit KDE und integrierter und zentraler Konfiguration – Kurumin Linux, welches einen guten Eindruck macht.
Gut, es ist schön, wenn ein Land eine eigene Distribution hat (solange alle notwendigen Standards eingehalten werden, hat es ja keine nachteile), jedoch treibt es einem die Tränen in die Augen, wenn es gleich mehrere davon gibt:
Auf OSDIR entdeckte ich nun weitere Screenshot Galerien!
Sie scheinen alle auf einem ähnlichen Framework von Werkzeugen aufzubauen, das in KDE integriert und zentral zu sein scheint – sowohl BIG Linux (Screenshots) als auch Kalango Linux (Screenshots) machen einen sehr guten Eindruck.
Warum gibt es so was nicht auch hier?

Früher gab SUSE mal das Maß an für Benutzerfreundlichkeit und problemlose Konfiguration – auch wenn es vielen nicht gefiel, so war SUSE vor allen Dingen einfach und unkompliziert zu bedienen.
Um ganz ehrlich zu sein gehen überraschend viele Schmähberichte gegen SUSE darauf zurück, dass die Autoren einige Werkzeuge nicht verstanden haben (als Beispiel seien all die Schmähberichte gemeint, die meinen, Yast könne nicht mit Abhängigkeiten umgehen).

Hinzu kommt, dass Deutschland lange Zeit als führend in Sachen Open Source Software galt – es bleibt zu befürchten, dass es diesen Platz langsam aber sicher an Südamerika, allen voran an Brasilien, verlieren könnte.
Und da Open Source Software auch gleich ein (gerne unterschätzter) Wirtschaftsfaktor ist, sollten mehr Kräfte daran arbeiten, bei Open Source Software ganz oben mitzuspielen.
Eine Initiative der Regierung, die klar offene Standards vorschreibt wäre da ein Anfang, der von der reinen Logik eines Staates als von Firmen unabhängiges Element nicht falsch wäre, und der als Nebeneffekt die Förderung von Wettbewerb und damit auch die Förderung von Open Source mit sich bringen würde.

Und außerdem wäre es nicht schlecht, wenn es neben Mandriva (ehemals Mandrake) noch eine andere Europäische Distribution geben würde, die am besten auch noch alle meine Ansprüche erfüllt 😉

Das Wikipedia-Prinzip

Wie der imaginäre Leser vielleicht mitbekommen hat, arbeite ich selbst an der Wikipedia mit und bin auch ein Verfechter der Wikipedia als ernstzunehmende Enzyklopädie.

Da ist es schon eine Zerreißprobe, wenn plötzlich ein mir sehr nahestehender Mensch sagt, dass man ja keine Informationen aus der Wikipedia nehmen dürfe, da könne ja jeder mitschreiben.
Ich bin fast durch den Telefonhörer gestiegen…

Nun gut, aber bevor ich meinen Frust gegen unwissende Loslasse, möchte ich vorherdoch ein paar gute Argumente zurecht legen, und für solche Sachen dient mir ja mein Weblog 🙂

Prinzip Informationssuche:

Wenn man, egal wie, wo, und worüber, Informationen sucht, heißt das in einer Informationsgesellschaft vor allen Dingen, dass man Informationen zusammen trägt und filtert.
Wichtig ist dabei, dass man mit diesen Informationen kritisch umgeht, und sich Diskussionen über die Thematik anschaut.
Man kann keiner einzelnen Quelle Glauben schenken – niemand ist unparteiisch, und hinter jeder Informationsfreigabe steht auch eine Motivation, die dazu führte – diese sollte man wenigstens in den Grundzügen kritisch betrachtet haben.

Die gegenwärtige Lage:

Bei vielen Quellen ist es nahezu unmöglich, heraus zu finden, welche Intention, welche Motivation und welche Beweggründe zur Preisgabe der Informationen in der Art geführt haben. Bei den meisten Seiten im Internet lässt sich höchstens erahnen, was der Autor damit verfolgte, bei kommerziellen Anbietern kann man nur hoffen, dass diese halbwegs unparteiisch handeln, nicht zu viel Eigenwerbung verbauen, und ihre Konkurrenten nicht zu weit ins Hintertreffen rücken.
Wer wissenschaftlich arbeitet, weiß, wie sehr viele Autoren ihre eigenen Ziele verfolgen, und so weit gehen, wissenschaftliche Bücher mit höchst zweifelhaften Informationen zu füllen. In einigen Fachbereichen ist es schwer, zwei Bücher zu finden, die halbwegs stimmig sind.

Die Wikipedia:

Die Wikipedia liefert als eine der ganz wenigen Internet-Quellen die Möglichkeit, die Entstehungsgeschichte eines Artikels zu einem Thema bis zum Anfang zurück zu verfolgen. Auch ist es möglich, nachzusehen, in welchen anderen Bereichen die Autoren einzelner Artikel tätig sind und waren.
Hinzu kommt, dass man jede zu dem Thema gemachte, relevante Diskussion einsehen und durchlesen kann – dies hat den Vorteil, dass man durch das komplette Lesen eines Artikels in der Wikipedia meist alle relevanten Standpunkte und Sichtweisen dargelegt bekommt – anders an in den meisten anderen Informationsquellen heutiger Zeit.

Der einzige Nachteil der Wikipedia ist, dass man nie weiß, ob man nicht gerade einen Blick auf eine Seite wirft, die vor 2 min. verschandelt wurde – aber da zu einem echten Suchen nach Informationen auch dazu gehört, dass man in der Wikipedia wenigstens kurz einen Blick in die letzten Änderungen wirft, ist auch dieses Problem hinfällig.
Allerdings wünsche ich mir ab und zu ein kleines Hinweisfeld, welches mir sagt, wann die letzte Änderung war… 🙂