Ideen über Nacht

Kategorie: Ideen für die Zukunft

Es gibt Tage, da hat man plötzlich lauter gute Ideen – so ein Tag war gestern, genauer gesagt gestern Abend.
Irgendwann kamen mir einige Ideen dazu, wie man mit einem Datenbank-Dateisystem Dateien verwalten könnte, und wie die Kommunikation mit dem Nutzer dabei aussehen könnte.

Da ich dann irgendwann beim Ausformen der Idee so weit war, dass ich konkrete Bilder vor Augen hatte, habe ich mich heute hingesetzt, und mal versucht, das ganze in Englisch aufzuschreiben, um zu sehen, in wie weit ich eigentlich zu so was fähig bin.
Und um zu sehen, ob meine Art zu schreiben andere interessieren könnte, und ob auch der Inhalt andere Leute interessieren könnte, habe ich das ganze mal bei Newsforge eingesendet.
Dass ich es zurückbekommen werde, ist mir klar, aber ich erhoffe mir einen gewissen Lerneffekt davon, wenn sie die Ablehnung kommentieren.
Sobald die Ablehnung da ist, werde ich den Text dann hier posten, damit meine imaginären Leser ebenfalls einen Blick darauf werfen können.

Eine andere Idee ging gestern Abend noch viel weiter – der Hintergrund war die Frage, wie lange wir noch auf dem 2D Desktop bleiben werden, und was danach kommt.
Die Idee, die dann aufkam, sieht vor, dass wir später gar keine klassische Abgrenzung zwischen Computer und Schreibtisch haben, sondern dass zu jedem Objekt auf dem Schreibtisch zusätzlich digitale Dienste und Informationen abgerufen werden.
So wird es vielleicht (wieder) eine Dokumente-Ablage geben, die man mit einem Blick überblicken kann – die Dokumente selbst werden aber elektronische Papiere sein, deren Inhalt weit mehr sein kann, als in einer realen Welt in die kleine Ablage reinpassen würde.
Auch könnten Schubladen ähnliche Aufgaben übernehmen, was sogar einen gewissen Sinn macht, wenn man bedenkt, dass der Mensch dadurch eine eigene Ordnung schaffen kann, die er eventuell intuitiver überblickt als jede Ordnung von Dateien auf einem Computer.

Eine ganz andere Überlegung kommt übrigens gerade hoch, wenn das auch keine Idee, sondern eher eine Feststellung ist:
In einigen Jahren wird es so sein, dass Telefone in ihrer eigentlichen Form vermutlich kaum noch existieren, und dass das Design der dann genutzten Kommunikationselemente stark vom Design heutiger Telefone abweicht.
Dies ist teilweise schon heute so, und trotzdem weiß noch immer jeder mit dem entsprechenden Bild etwas anzufangen.
Irgendwann aber wird das Bild so weit vom aktuellen Design entfremdet sein, dass die dann jüngere Generation gar nicht weiß, was das Bild eigentlich bedeuten soll.
Sicher, das ist zu erwarten und geschieht häufig, ich finde es aber interessant, sich bewußt vor Augen zu führen, dass der Prozess gerade statt findet – man ist quasi mittendrin.🙂